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KREISEN
INTERAKTIVE VIDEOINSTALLATION
PRÄSENTIERT AUF DER ICMC BARCELONA, SEPTEMBER 2005
KREISEN
INTERACTIVE
INHALTLICHER
AUFBAU
TECHNISCHE
BESCHREIBUNG
FUNKTIONALITÄT
TEAM
ICMC
ICMC 2005 - Free Sound
What's
ICMC?
KREISEN
INTERACTIVE
“Kreisen”
is a three-dimensional interactive audio-visual installation work which invites
participants to explore under the subjective surface of the projected images
to discover the hidden world underneath, and there, to awaken, guide, manipulate,
compose, and transform the revealed elements of sound and images: mirroring
the reality of one’s experience in a living world, such as his/her search
for deep inner origin, root, and individuality. Four individuals of separate
disciplines collaborated to realize this work: Kotoka Suzuki (music), Claudia
Rohrmoser (video), Thomas Seelig (sound engineer), and Rainer Kohlberger (video
engineer). A non-interactive Version of “Kreisen” (demo Video on
DVD) was commissioned by DAAD in conjunction with TU-Berlin Electronic Studio
for the Inventionen Festival in 2004. The interactive Version is presented on
ICMC Barcelona, Sept. 2005

Verschiedene Screenshots von "Kreisen"
![]() Video-Dokumentation der Installation |
"Kreisen" wurde in Barcelona zum ersten Mal als interaktive Installation über die gesamte Dauer der ICMC eine Woche lang präsentiert. Die Konferenzteilnehmer nahmen die Möglichkeit rege wahr, mit den Bildern und Tönen zu interagieren. Auffällig war ein großes Interesse an der Technolgie hinter den "Kulissen". Künstlerisch machten wir die Erfahrung, daß die meisten Besucher, die experimentierfreudig und ein wenig gedulig waren, sich spielerisch durch die Arbeit navigieren konnten (--> Timing richtig geplant). Andere wiederum wirkten etwas ratlos und wollten genauere Verhaltensregeln beschrieben haben. Besonders günstig erwies sich der Nachahmungseffekt, der entstand, wenn sich mehrere Besucher im Raum befanden. Die Reaktionen waren durchwegs positiv, besonders erfreulich war, daß die Experten (PD-GEM Entwickler, Miller Puckette u.a., Max-Jitter- Entwickler etc...) sich interessiert an dieser "Anwendung" ihrer Technolgien zeigten. |
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mit
freundlicher Unterstützung des |
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Die Arbeit ist in 5 Teile unterteilt. Jedes dieser "Kapitel" schöpft aus einem eigenständigen ästhetischen Repertoire. Die visuelle Reaktion auf die Interaktion des Betrachters ist ebenfalls von Teil zu Teil unterschiedlich. Ziel ist es, eine flexible Navigatzion durch die Komposition zu ermöglichen, und den Betrachter auf die Suche nach verborgenen Elementen zu schicken. Durch den Dialog mit der Sound- und Bildwelt wird die Wahrnehmung intensiviert.
SCREENSAVER
Video
Ruhezustand.
Einladung, zu berühren.
LEVEL
1
Video
Entstehung.
Aus Kaulquappen vermehren sich lebendige Punkte, die den
Besucher begleiten bis zur Reise aus dem Wasser heraus in Ebene2.
Interaktion: Partikelschwarm
LEVEL
2
Video
Above
Horizon. Ein
Tanz auf der Schwelle zwischen Oben und unten. Dazwischen Wasser.
Interaktion:
"Scratching", Horizontale Linien
LEVEL
3
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|
| Video
Die Kamera ist entfesselt. Aus einem Wolkenpanorama entwickelt sich ein Sturm. Interaktion: Entschleunigung, Erzeugung dreidimensionaler Linien |
LEVEL
4
Video
Abstieg.
Analog zu Level2 entwickelt orientiert sich die Szenerie
wieder abwärts, Bis unter das Wasser.
Interaktion:
"Scratching",
Horizontale Linien
LEVEL
5
Video
The
Beginning is the End is the beginning.....Ein
dichtes Netz umkreist das dunkle Leben unter der Wasseroberfläche.
Interaktion:
Erzeugung dreidimentionaler Netzsstruktur ("Gras"-3D Objekt)
Die
Installation besteht aus einer Rückprojektion von 4*3 m und einem kreisförmig
aufgebauten 8 Kanal Sound System. Der Betrachter kann mit Handbewegungen an
der Leinwand in den Verlauf der Komposition eingreifen.
Die
Informationen dieser Bewegungen werden mittels visueller Sensoren (Schwarz weiß
2D Matrix, über 2 Kameras aufgenommen) analysiert und in die Echzeitsysteme
Max MSP (für Ton) und PD/GEM (für Bild) eingespeist. Dort werden die Daten synchronisiert,
auf Bild- und Tonmanipulationsparameter angewendet und an das jeweilige Ausgangsmedium
in Echtzeit weitergeleitet. Die visuelle Information gliedert sich in zwei Ebenen:
Die Ton-Ebene
besteht ebenfalls aus einem komponierten Grundlayer,
der mittels live manipulierbarer Samplesätze bereichert wird. Ein MAX patch gibt für jedes Sample die Grenzwerte der Parameterveränderung an, die je nach Interaktion vom Betrachter
vorgenommen wird.
Es ist möglich,
bestimmte Sounds im Bild zu „finden“, und sie für den weiteren Verlauf zu aktivieren.
Der Betrachter navigiert sich durch eine spiralförmige Grundstruktur, und kann
die jeweiligen Zustände/Samplesets beliebig verlängern oder abkürzen. (siehe
Skizze).
Music:
Video Input (externer Rechner)
- Modul für Trackingkontrolle
- Netzwerkanbindung via UDP (OpenSoundControl)
- 4 sog. "Padplayer", kann auch mehr sein
- 6 "Morphplayer", sollten her weniger werden (wg. Auslastungsproblem)
- Der Video-Input erhält das Signal von zwei Kameras, die oben und links neben dem Screen angebracht sind. Eingangsseitig wird das Bild auf 320*240 Pixel herabskaliert, wovon ein Streifen von 320*60 bzw. 240*60 Pixel für Motion Tracking benutzt wird. Der Algorithmus setzt auf einen Vorschlag von Timothy Place (taptools) auf und ist recht robust. Als Ergebnis erhält man x,y und z-Koordinaten, skaliert auf die Wertebereiche 0-4, 0-3 und 0-1.
- Für die Netzanbindung werden folgende Werte weitergereicht, krsn.Player
erwartet Daten im gleichen Wertebereich.
Sendeformat:
Index des getrackten Punkts (immer 0, da nur ein Punkt aufgenommen wird, aber
in der Zukunft geplant:
X-Koordinate
Y-Koordinate
Z-Koordinate
Insgesamt wird eine (Max-)Liste mit 4 Werten gebildet, die via "otudp"
verschickt werden.
Soll das sensitive Recheck des 1. Morphplayern ferngesteuert werden, erwartet
der Player folgendes:
Liste mit Koordinaten des Rechtecks: left, top, bottom, right. Wertebereich
x: 0-4, y: 0-3
Dies gibt eine Liste mit 4 Elementen.
Die globale Kontrolle aus Motiontracking und Timer im pd-Part? entscheidet,
wann welcher Pad-Player spielt. Jeder der Padplayer spielt den Grundsound für
dendazu gehörenden Zustand des Systems.
Die globale Kontrolle schaltet auch die Steuerung der Morphplayer scharf. Jeder
Morphplayer hat eine lokale Cueliste, in der die Reaktion auf das Tracking sowie
die sensitiven Rechtecke festgelegt sind.
Jeder Morphplayer spielt zwei Soundfiles zur selben Zeit, wobei die Gewichtung
durch die Position des Trackings innerhalb des "Sensitiven Rechtecks"
gegeben ist. Die Gewichtung wird zusätzlich durch eine Mapping-Funktion
gesteuert. Ein zweiter Abspielmodus triggert nur eine Bewegung, die dann automatisch
innerhalb einer festgelegten Zeit loopt.
Die Timergesteuerte globale Cueliste ruft die lokalen Cues auf. Die Aktivitäder
Benutzer steuert den globalen Zustand des Systems, der wiederum die lokalen
Cues beeinflusst.
TRACKING:
PD PATCH:


MAX PATCH:

back
TEAM
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KOTOKA
SUZUKI Musik Born
1971 in Tokyo, is a composer with a special interest in electro-acoustic
and multi-media production works. Since
her artist-in-residency at DAAD Berliner Künstlerprogramm
(2001-2002), she has been increasingly engaged in collaborative works
for video and installation with artists in Berlin.
Among Suzuki’s composition awards include Robert Flemming
Prize from Canada Council for the Arts, Gerald Oshita
Fellowship Award from Djerassi Resident Artists
Program, and Musica Nova International Electroacoustic
Music Competition Honor Prize. Suzuki is an Assistant Professor of Music at
the University of Chicago.
Rohrmoser and Suzuki have been working together
since 2002. Their work “Umidi Soni Colores” received the Bourges International Electroacoustic
Music and Sonic Art Competition Prize in multimedia catagory
(France, 2003). |
|
| CLAUDIA
ROHRMOSER Video
Claudia
Rohrmoser geboren 1977 in Salzburg, absolvierte 2000 ein Studium in Multimedia-Art
an der FH Salzburg und studierte Experimentelle Mediengestaltung an der
Universität der Künste Berlin. Seit 2002 unterrichtet sie Experimentelle
Animation und Bewegungsanalyse an der FH Salzburg. Neben kommerziellen
Auftragsarbeiten im Bereich Animation und Bewegtbilddesign beschäftigt
sie sich vordergründig mit Musikvisualisierung in Zusammenarbeit
mit der Komponistin Kotoka Suzuki.
|
|
RAINER
KOHLBERGER Video
Programmierung
|
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| THOMAS
SEELIG Audio
Programmierung http://homepage.mac.com/thomas.seelig/TheSite/Max/Projekte/Kreisen.html (geboren 1959 in Berlin, Deutschland) ist freischaffender Tonmeister, Programmierer und Komponist und lebt in Berlin. Er arbeitete schon während seines Studiums der Musikwissenschaft, Elektrotechnik und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Berlin mit zahlreichen Komponisten zusammen u.a. Ricardo Mandolini, Jean-Claude Eloy, Unsuk Chin und Robin Minard. Er
realisierte Produktionen u.a. im WDR-Studio
Köln und im Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin.
Hier gibt er auch regelmäßig Seminare zum Thema Computeranwendung in der
Musikproduktion. Zusammen mit Michael Hoeldke
gründete er 1994 die "Hoeldke&Seelig
Musikproduktion", die seither zahlreiche Projekte für Kunden aus
Industrie und Rundfunkanstalten produzierte. Er arbeitete u. a. mit dem
Ensemble InterContemporain, dem Kronos-Quartett
und für Theaterproduktionen, z.B. für die
Biennale München und die Zeitgenössische Oper Berlin. Im Jahr 2004
wirkte er beim Projekt "brain study" von Julian Klein
im Auftrag des Festivals "märzmusik"
mit. Zusammen mit dem Maler und Stahlbildhauer Volker Nikel
entstand die Klanginstallation "Der Stuhl" für die "Lange
NAcht der Wissenschaften". |
ICMC 2005 - Free Sound
Die International Computer Music Conference wird alle 2 Jahre abwechselnd in den USA und internationalen Städten abgehalten. 2005 fand die Konferenz in Barcelona unter dem Motto "Free Sound" statt.
What's ICMC?
| For those of you who don't know it, the ICMC, with a history that spans more than 30 years, is a unique gathering of specialists, coming from a wide variety of scientific, technological and artistic fields, which share interest for the interdisciplinary subject of Computer Music. The ICMC is an international conference where all the different aspects of Computer Music simultaneously converge. This year, the ICMC is hosted in Barcelona, organised by the Phonos Foundation for electroacoustic music, the Pompeu Fabra University and the ESMuC - the Higher School of Music of Catalonia. | |
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During a whole week, from Monday 5th to Friday 9th of September, the ESMuC will host more than 400 Computer Music specialists, researchers and composers, from all around the world, and more than 200 research talks, presentations and demonstrations, plus workshops and panel discussions will be presented. Concerts will also be held daily both at ESMuC and at the Auditori with more than 100 pieces will be performed. |
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