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Bühnenvideo für eine multimedial inszenierte Komödie von Roland Schimmelpfennig, mit der die deutsch-amerikanische Truppe des „German Theater Abroad“ unter der Leitung von Ronald Marx im Herbst 2007 in einem alten Schulbus durch 24 Städte von New York nach Los Angeles tourte. Das Theaterstück „Start Up“ erzählt von jungen Deutschen, die versuchen, auf dem Weg nach Westen ihr Glück zu machen. Sie haben eine heikle Geschäftsidee: Kulturimport aus dem Alten Europa.
COMING HOME Nach 12.000 zurückgelegten Kilometern und 31 Vorstellungen in 24 Städten ist GTA heimgekehrt und präsentiert dem deutschen Publikum nicht nur „Start Up“, sondern lädt ein zu einer Theaterexpedition ins Land der großen Versprechungen. 27. bis 30.3.2008:::::20:00
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BÜHNENVIDEO
Zu Beginn zeichnet Video in Form einer Hintergrundkulisse ein Amerika als ‚Movieland’. Das sinnentleerte Wandern als poetisches Tableau, visuell umgesetzt als einziges, endloses Roadmoviezitat, wird der klassischen Sprache und räumlichen Konstellation des Bühnenmonologs gegenübergestellt. Der Blick öffnet sich hinaus in die Weite des wilden Westens, als Abziehbild der unerfüllten und vielleicht auch undefinierbaren Träume. Es gibt den geschilderten Hoffnungen Raum, sich als jeweils individuelle Assoziation des Zuschauers zu verselbständigen. Im Lauf des Stücks tritt das Video aus seiner Rolle als Hintergrundkulisse heraus und wird als Erweiterung der Bühne instrumentalisiert, um die Veränderungen im Verlauf der Reise reflektieren zu können. Dafür wurden die Aufführungen der Theatermonologe an diverse Außenschauplätze der 24 amerikanischen Städte ausgelagert und direkt an einzelne Passanten adressiert. Die Videodokumentation dieser artifiziellen Interaktion mit einem zufällig gewählten Publikum wird einerseits über die Bühnenprojektion wieder in die Aufführung integriert und andererseits als begleitende Videoinstallation im Rahmen des Gastspiels präsentiert. Es entsteht ein Kaleidoskop aus verschiedenen Orten und Gesichtern, das die Idee des persönlichen Erfahrungsgewinns und der daraus resultierenden Entwicklung der Protagonisten in den vorgegebenen Text einfließen lässt. Zugleich entsteht ein Bild von Amerika, das sich, ohne zu kommentieren oder zu urteilen, durch das Antlitz der Bevölkerung selbst manifestiert. |
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| CLAUDIA ROHRMOSER + HERR SCHOBEL __VIDEO | www.herrschobel.at |
| ROLAND SCHMIMMELPFENNIG__PLAYWRIGHT | |
| GERMAN THEATER ABROAD __INSZENIERUNG | www.g-t-a.de |